27.09.2021

Ausbildungswochenende 2021

Endlich war es wieder soweit! Nachdem 2020 aufgrund der Pandemie das Ausbildungswochenende an der THW Bundesschule in Hoya ausfiel, konnte dies nun ausgiebig nachgeholt werden…

Bereits am Donnerstagabend wurden Fahrzeuge und Geräte abfahrbereit gemacht und einige Taschen, Kleidung und Schlafsäcke aufgeladen. Die Vorfreude auf das Wochenende wuchs.

Am Freitagmorgen fuhren die Großfahrzeuge mit Anhängern und Besatzung in Richtung Hoya los, mittags und abends kamen die restlichen Kleinfahrzeuge mit den übrigen Helfer*innen hinterher. Abends gab es eine erste kleine Übung der Bergungsgruppe und der Fachgruppe Notversorgung und Notinstandsetzung (FGr N). Da ein Teil der Fachgruppe Wassergefahren aus dem Ortsverband Hann. Münden mit einem Ponton mitgefahren war, konnten Erfahrungen mit dem Arbeiten auf dem Wasser gesammelt werden.

Corona hatte im letzten Jahr bei vielen geplanten Veranstaltungen einen Strich durch die Rechnung gemacht, sodass wir uns nur selten treffen konnte. Daher war das gemütliche abendliche Beisammensitzen zur Kameradschaftspflege ein wichtiger Teil. Hier zeigte sich, dass der Zusammenhalt unseres OVs nicht unter der Pandemie gelitten hat.

Samstag ging es dann früh los, um 7:00 fuhr der OV in einer Kolonne vom Wasserübungsplatz in Barme in Richtung Bundesschule. Dort gab es ein gemeinsames Frühstück für den bevorstehenden geplanten Tag.

Die Bergungsgruppe sowie die FGr N übten die Personenrettung in unterschiedlichen Szenarien. Dafür ist das Gelände der Schule ideal, da es vielfältige Gebäude für unterschiedlichste Szenarien bietet. So wurde z.B. die Rettung von Personen aus eingestürzten Gebäuden oder einem mehrstöckigen Haus geübt. Ein weiteres Übungsszenario war die Rettung von Personen aus einem umgestürzten Bahnwaggon. Hierfür wurde die Gruppe aufgeteilt, während die eine Hälfte die verunglückten Bahnfahrenden darstellte, übernahm die andere Hälfte deren Rettung.

Die Fachgruppen Trinkwasserversorgung (FGr TW) und Wasserschaden/Pumpen (FGr WP) bildeten sich währenddessen an unterschiedlichen Stationen fort. So übten drei Kleingruppen unter Aufsicht der jeweiligen Ausbilder Felix, Stefan und Till das Arbeiten beim Verlegen von Trinkwasserrohren im Rohrgraben oder das Herstellen und Instandsetzen von Abwasserleitungen sowie das Arbeiten an und in der Kanalisation.

Geführt wurden die unterschiedlichen Gruppen von unserem Zugtrupp. Hier lag der Fokus auf der Kommunikation zwischen den einzelnen Gruppen und Trupps sowie der Dokumentation der vorbereiteten Einsatzszenarien.

Unterstützt wurden sämtliche Gruppen durch die Fachgruppe Logistik-Materialwirtschaft, die ihren neuen Werkstattcontainer ausgiebig testen konnte.

Nach dem wohlverdienten Abendessen fuhren wir wieder zurück zum Wasserübungsplatz nach Barme. Nach einer warmen Dusche ging es dann auch wieder in den gemütlichen Teil des Ausbildungswochenendes über.

Am nächsten Morgen stand nach einem kurzen Abstecher zum Frühstück in der Bundesschule der Abbau der Feldbetten und Zelte an. Die Unterbringung in Barme wurde gründlich gereinigt und nachdem alles abgeschlossen war, konnten die erschöpften Helfer*innen aufsitzen und gemeinsam als Kolonne nach Göttingen zurück reisen.

Nach der Ankunft in Göttingen, wurde die Einsatzbereitschaft im Ortsverband wiederhergestellt. Anschließend ging es in das wohlverdiente „Restwochenende“.


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