Einsatz Hochwasser, Pumpenspezialisten im Einsatz im Saarland / Rheinland-Pfalz Einsatzende 24.05.2024

Die Göttinger Einsatzkräfte sind am Pfingstmontag um 08:00 Uhr in Göttingen abgefahren. Sie traten die Fahrt in das Einsatzgebiet gemeinsam mit weiteren THWlern aus Bremen und Niedersachsen an. Ein Reisebus des THW-Ausbildungszentrums Hoya übernahm den Transport. Heute am 24.05.2024 waren alle wieder zurück in Göttingen

Abschlußaktualisierung 24.5.2024

Heute um 12:00 Uhr fuhr der Bus des Landesverbandes auf den Hof unserer Unterkunft. Für die Heimkehrenden und die Weiterreisenden stand Kaffee und Pizza sowie Kaltgetränke bereit. Das Angebot wurde gerne angenommen. Herzlichen Dank auf diesem Weg an den Landesverband in Hannover, der unkompliziert der Kostenübernahme zugestimmt hat.

Im folgenden Auszüge aus der Abschlußnachricht unseres Gruppenführers:

Generell gab es sehr viel Dank vom Ortsvorsteher, Stab, FW, Bürgermeister... Man war deutlich vor der Lage. Auch wenn der Pegel recht hoch war, haben die Maßnahmen Erfolg gezeigt. So konnten über 1.500 Leute vor Aufräumarbeiten bewahrt werden, weil es zu keiner größeren Überschwemmungen kam. Es wurden ein paar Zahlen genannt, dies gilt für den gesamten Ort Wörth: ca. 130.000 l/min, mit über 12km Schlauchstrecke. Am Donnerstag abend gab es für alle Helfenden ein großes Helferfest.

Man muss dazu auch sagen, dass hier THW seitig einiges sehr gut geklappt hat. Im Bereich Ost wurden Massen an Material bewegt, um Zufahrtswege für die Fahrzeuge  zu schaffen, eine FGr B hat nebenbei beeindruckende Schlauchbrücken für die ganzen F-Schläuche gebaut, damit die Wege befahrbar bleiben. Man hatte aber auch schon freitags "das Komplettpaket THW" gebucht. Zudem lief die Zusammenarbeit mit den Privaten Unternehmen auch einwandfrei.

Im FZ WP HBNI selber lief es auch einwandfrei, super Kommunikation und ein top Austausch. Wir waren mit vielen neuen Helfer*innen aus Göttingen dabei, einige hatten erst im April ihre Grundausbildungsprüfung, und die haben sich alle echt top angestellt!

Aktualisierung 22.5.2024

Heute haben wir Einsatzkräfte ausgetauscht. Der Einsatz hält an und fordert Mensch und Material. So müssen die Pumpen regelmäßig in relativ kurzen Abständen gereinigt werden. Auch Reparaturen an den Pumpen werden, soweit vor Ort möglich, von unseren Helferinnen und Helfern selbst durch geführt.
Die Niederschläge haben nachgelassen und so stellen sich langsam Erfolge ein. Es bleibt für heute dabei, das ein Einsatzende noch nicht feststeht.

 

Aktualisierung 21.05.2024:

Die Lage an den Einsatzstellen des Fachzuges ist gekennzeichnet durchübervolle Zuflüsse im Bereich Wörth. Um die Zuflüsse zu entlasten wird aus diesen das Wasser über einen nahegelegenen Baggersee und vor dort weiter in den Alt-Rhein gepumpt. Hierbei ist große Sorgfalt nötig, denn auch der Baggersee kann nur begrenzte Menen Wasser aufnehmen. Wie an solchen Einsatzstellen üblich gilt es auch hier, die Infrastruktur wie z.B. elektrische Unterverteilungen und Versorgungsleitungen nicht zu beschädigen.

Aktuell werden neue Standorte für die Pumpen erkundet und die vorhandenen Standorte optimiert. Mitgeführter und aufgewühlter Schlamm fordert die Einsatzkräfte bei der Bedienung der Pumpen zusätzlich. Die Entwicklung der Wetterlage ab Dienstagnachmittag wird mit Spannung beobachtet.

Erstmeldung 20.5.2024

Im Einsatzgebiet übernehmen die Einsatzkräfte aus Bremen-Niedersachsen die Ausstattung bereits vor Ort tätiger Fachzüge Wasserschaden-Pumpen und lösen andere Einsatzkräfte aus anderen Bundesländern ab. Hierdurch unterscheidet sich dieser Einsatz von bisherigen Hochwassereinsätzen, in denen auch das Material der Göttinger Fachgruppe mitgeführt wurde.Auch dieser Einsatz wird über mehrere Tage geplant und so richten sich die Göttinger THWler vorerst auf einen Einsatz bis kommenden Freitag ein.

1.300 THW-Einsatzkräfte sind im Saarland und Rheinland-Pfalz im Einsatz. Unterstützung erhalten sie ab Pfingstmontag auch von Pumpenspezialisten aus Göttingen. 9 Einsatzkräfte aus dem Ortsverband Göttingen sind Teil eines Fachzuges Wasserschaden/Pumpen des THW Landesverbandes Bremen-Niedersachsen. Leistungsstärkste Pumpen in diesem Fachzug sind zwei motorbetriebene Pumpen mit einer Förderleistung von 5000 Litern je Minute und eine motorbetriebene Pumpe mit einer Förderleistung von 15000 Litern je Minute. Zusätzlich stehen in diesem Fachzug elektrisch betriebene Pumpen von 800 – 3000 Liter Förderleistung für den Einsatz zur Verfügung. Zum Betrieb der Elektropumpen stehen dem Fachzug leistungsstarke Stromaggregate und umfangreiche Elektroausstattung zur Verfügung. Insgesamt laufen in den überfluteten Gebieten 30 Hochleistungspumpen mit einer Pumpleistung von 400.000 Litern pro Minute.


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